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Trainingslager der ersten Wettkampf-Mannschaft in Ungarn 2024

Um sich auf die anstehenden Meisterschaften bestmöglich vorzubereiten ging es dieses Mal ins Trainingslager nach Ungarn und zwar in das kleine Städtchen Hodmezövasarhely im Süden Ungarns.

Da ich bereits in der Vergangenheit mehrere Trainingslager dort durchgeführt hatte, wusste ich das die Infrastruktur vor Ort sehr gut für ein optimales Trainingslager gegeben ist. Ein sehr schönes Hotel befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Schwimmhalle und des Weiteren befinden sich ein Freibad und ein sehr gut ausgestatteter Kraftraum ebenfalls auf dem Gelände.

Nachdem der erste Trainingslager-Zyklus in Berlin durchgeführt wurde, ging es dann am Donnerstag, den 7. April 2024, nach Ungarn. Hierfür trafen wir uns morgens am Flughafen Berlin-Brandenburg. Mit insgesamt 16 Aktiven, sowie Felix und mir als Trainer, traten wir die Reise nach Ungarn an. Wohlbehalten in Budapest angekommen ging es dann per Kleinbus in den Trainingslagerort.

Nachdem wir die Zimmer bezogen und das Mittagessen eingenommen haben, ging es auch schon ab in die Schwimmhalle zur ersten Wassereinheit.

Schwimmhalle

Die Aktiven waren am Ende des Tages zwar ziemlich kaputt, aber ein paar Runden Werwolf ließen wir uns natürlich nicht nehmen. Auch an den Folgeabenden hat die Gruppe oft Werwolf gespielt, was immer einen hohen Spaßfaktor hat und auch die Gruppengemeinschaft stärkt.

Das Wetter war einfach super und wir hatten in der Regel zwischen 21-25 Grad und kamen an Spitzentagen sogar bis an die 28 Grad ran. Das trug natürlich auch zur guten Stimmung bei und wir konnten morgens das Training ins Freibad verlegen. Die erste Bräune zeigte sich schon nach wenigen Tagen und es wurde fleißig verglichen, wer denn mehr an Bräune zugelegt hat.

Freibadtraining

Freibad Gruppenfoto

Im Wasser ging es ordentlich zur Sache und alle Aktiven gaben Vollgas und zogen gut mit, auch wenn das Training sehr anspruchsvoll und fordernd war. Der erste Test zum Abschluss des 2. Zyklus mit den 6 x 200 m HL lief bestens, auch wenn die Sportler danach komplett groggy waren. Es wurde somit Zeit für den ersten freien Nachmittag.

Es ging hierfür mit der Tram in die größere Stadt Szeged. Dort hatten wir eine Überraschung für die Aktiven geplant, denn es ging nicht wie angekündigt zum Baden an den Fluss, sondern in ein Spaßbad mit vielen tollen Rutschen. Wir verbrachten dort einen tollen Nachmittag und es wurde ordentlich um die Wette gerutscht.

Das Training wurde zunehmend anstrengender und die Aktiven kamen langsam an ihre Grenzen, aber auch der nächste Test mit den 10 x 100 m HL zum Abschluss des 3. Zyklus wurde von allen stark absolviert. Zur Belohnung aber auch zur dringend erforderlichen Regeneration stand jetzt erst einmal ein freier Tag an und es ging zu einem Tagesausflug in die wunderschöne Hauptstadt Budapest an der Donau. Dort zeigte ich den Aktiven einige der Sehenswürdigkeiten wie die Fischerbastei, das beindruckende Parlament, den Gellertberg mit einer tollen Aussicht über die Stadt sowie die riesigen Markthallen.

Gruppenfoto Budapest bei der Fischerbastei

Gruppenfoto Budapest auf dem Gellertberg

Die Gruppe hatte im Anschluss noch ein wenig Freizeit, um durch die Fußgängerzone zu flanieren und abends ging es dann wieder zurück in unseren Trainingslagerort. Es standen nun noch die letzten drei Trainingslagertage an, wobei alle ihr Bestes gaben. Zwischendurch haben viele der Aktiven das gute Wetter noch genutzt und fleißig Beachvolleyball gespielt. Den Abschluss bildete ein gemeinsames Mittagessen in einem Restaurant und danach hieß es Abschied nehmen und es ging mit dem Bus zum Flughafen nach Budapest und von dort zurück nach Berlin.

Es war ein sehr schönes und erfolgreiches Trainingslager in Ungarn. Das Feedback war, dass es allen sehr gut gefallen hat, vor allem das schöne Hotel, das Training bei frühsommerlichen Temperaturen im Freibad sowie die beiden tollen Ausflüge nach Szeged und Budapest.

Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Felix für seine tolle Unterstützung beim Training sowie bei der generellen Organisation bedanken. Ich konnte mich jederzeit voll auf ihn verlassen. Man nannte ihn übrigens auch den Meister des Tapes.

Die beiden Qualifikations-Wettkämpfe in Marzahn und vor allem die SWIM-Open liefen sehr gut und es wurden von den Aktiven eine Vielzahl hervorragender neuer Bestzeiten aufgestellt. Hierdurch konnten sich die Sportler/innen im DSV-Ranking sehr gut platzieren. Jetzt geht es in die heiße Vorbereitungsphase für den Saison-Höhepunkt - die Deutschen Jahrgangs-meisterschaften. Hierfür werde ich mit den qualifizierten Aktiven für den Feinschliff noch ein Kurz-Trainingslager auf Rügen durchführen, um bestmöglich vorbereitet dort antreten zu können.

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