Trainingslager Fuerteventura

Verfasst von P.L. am .

„Ich bin fest!“ Diesen typischen Satz von Athleten, welche über Muskelkater klagen, gehört wohl immer zu den häufigsten Sätzen, die man als Trainer, im Trainingslager hört. Dazu kamen in diesem Jahr auch die Sätze: „Noch eine Runde Eis?“, „Heute Abend Werwölfe spielen!“, „Was schwimmen wir heute?“, „Wann treffen wir uns? Und äh wo genau?“.

Gemeinsam mit unseren Trainingspartnern vom SC Poseidon und der 1. Mannschaft der SG Neukölln absolvierten 3 Sportler unsere 1. Mannschaft ihr Trainingslager auf Fuerteventura. Die 14 Tage vor Ort wurden intensiv als Vorbereitung für die anstehenden Meisterschaften genutzt. Die Sportler schwammen einen beachtlichen Umfang von knapp 100km und quälten sich mehr als 25 Stunden beim Landtraining. Natürlich kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Nicht nur das oben bereits erwähnte obligatorische Werwolf spielen erfreute sich gro-ßer Beliebtheit, sondern auch unsere zwei Nachmittage am Strand sowie im Tierpark wur-den von allen sehr genossen. Als sportliches Kontrastprogramm begaben wir uns außerdem an einem Nachmittag auch auf eine Fahrradtour durch die Vulkanlandschaft von Fuerteven-tura.

Unser Hotel lag im Norden von Fuerteventura in dem Städtchen Corralejo. Die Anlage bot uns ein sonniges 50m Becken, welches wir 1 bis 2 Mal am Tag für je 2 Stunden nutzten, sowie einen Kraftraum und eine große Teamtrainingsfläche. Neben den mehreren Mann-schaften aus Deutschland, der Schweiz sowie Großbritannien erholten sich in der Hotelanla-ge viele Familien bei ihrem all-inclusive Urlaub. Die Verpflegung der Sportler war durch das mehr als ausreichende Büffet morgens, mittags und abends gesichert. Sehr begehrt waren wie immer die Klassiker Nudeln, Pommes, Pizza und das Eis. Sehr zur Freude der Trainer verirrte sich aber auch mal die ein oder andere Tomate oder ein Salatblatt auf den Teller der Sportler. Natürlich konnten sich aber vor allem einige Jungs beim fettigen Büffet nicht zurückhalten, so dass sie sich bei den anschließenden Einheiten eher mühsam durch Wasser schieben mussten.

Herzstück des Trainingslagers: Das 50m Meerwasserbecken auf Fuerteventura

Trotz der knalligen Sonne im Becken, hatten wir erfreulicherweise kaum Probleme mit Son-nenbrand oder Sonnenallergien. Sieht man von einigen kleineren Wehwehchen und Vorver-letzungen ab, konnten dieses Jahr auch alle Athleten das Trainingslager ohne Aussetzer durchtrainieren! An dem freien Tag ging es in den "OASIS Park Fuerteventura" über den Judita geschrieben hat

Es war der Tag, an dem wir keine Trainingseinheiten hatten, wir uns somit über einen Tag im "OASIS Park Fuerteventura" freuen konnten. Leider konnten wir sogar auch an diesem Tag nicht richtig ausschlafen, da der Bus, welcher uns zum Park brachte, uns schon um 8.30 Uhr abholte. Wir fuhren mit dem Bus dort hin und freuten uns schon auf den Ausflug. Als wir angekommen waren schauten wir uns erstmal die Tiere an und gingen zu den Kamelen. Denn dort durften wir Kamele reiten! Ich hab mich richtig darauf gefreut, da ich das nie zuvor gemacht habe. Es ritten jeweils 2 Leute ca. 30 min auf einem Kamel. Ich ritt mit Angeli-ka auf einem Kamel, namens "Pujol". Es war total entspannend, da die Sonne uns schön wärmte und die Kamele auch richtig lieb waren. Nach dem Ritt durften wir die Tiere bürsten und füttern. Ich hatte großen Respekt vor den Tieren, da sie in Vergleich zu mir ziemlich groß waren und als wir sie gefüttert haben, ziemlich stark am Futter gezogen haben. Den-noch sind die Kamele mir ans Herz gewachsen, insbesondere Pujol. :) Wir gingen auch zu den Giraffen, welche wir auch streichelten und fütterten und wir dabei die blaue lange Zunge der Giraffen erblickten und deren großen Augen bewunderten. Wir machten auch Selfies mit den Giraffen, da das Gefühl schön war, einem so großen Tier so nah zu sein. Wir beobachten auch die Robben, die mit Menschen verschiedene Kunststücke vorstellten. Danach war Mittagspause und wir aßen das Lunchpaket, welches uns netter-weise am Tag zuvor von den Neuköllnern zubereitet wurde. Zum Nachtisch aßen wir dann Eis. Wir besuchten auch die Lemuren, die auf uns kletterten und deren Futter fraßen. Es gab auch eine Lemuren Mama mit einem Baby, was richtig süß war. Es wurde spät und wir be-gaben uns ins Hotel, wo wir lecker Abendbrot aßen und danach wie fast jeden Abend Wer-wolf spielten. Um 22.00 war dann auch schon "Zimmerruhe" und wir gingen schlafen, denn am nächsten Tag würden wir wieder normal trainieren.

Abschließend war es ein harmonisches Trainingslager, in dem die Gruppe ein weiteres Stück zusammengewachsen ist. Ob sich Quälerei der Sportler gelohnt hat, werden die kommenden Wettkämpfe zeigen.

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