Norddeutsche Meisterschaften

Eine überregionale Meisterschaft ist immer etwas Besonderes. Man merkt es nicht nur daran, dass man meistens in einer anderen Stadt schwimmt oder dass Akkreditierungen zum Einlass verteilt werden, sondern auch dass die meisten Sportler/Trainer etwas angespannter sind als sonst. Es ist der Saisonhöhepunkt, auf den man ein Jahr hintrainiert hat und so soll auch alles funktionieren. Die diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften fanden dieses Jahr in der Elbe-Schwimmhalle in Magdeburg statt. Die Schwimmhalle platze unter der großen Anzahl von etwa 1.000 Aktiven aus allen Nähten, was man vor allem bei den kurzen 50m Strecken merkte. Dort mussten sich alle in zähen Schlangen durch die Halle schieben.

Von uns qualifizierten sich Angelika Janzer (JG. 2006), Theresa Raabe (JG. 2006) und Franz Oesterreich (JG. 2005). Unsere Sportler waren sehr konzentriert und motiviert, denn es galt noch eine Qualifikation für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin Ende Mai zu schaffen. An den zwei Tagen stand vor allem für Theresa ein „nettes Programm“ von sechs Einzelstarts an. Erfreulicherweise qualifizierte sie sich gleich bei ihrem ersten Start mit 0:31,94 über die 50m Schmetterling für die DJM. Über 50m Freistil verpasste sie leider mit 13 hundertstel knapp die Norm. Dennoch ist 0:29,74 eine sehr ordentliche Zeit. Sehr stark waren auch ihre 100m Freistil in 1:04,78. Franz startete über die 100m und 200m Rücken. Mit 1:07,81 über 100m und 2:26,20 über 200m verpasste er leider jeweils knapp die Qualifikation für die DJM, konnte sich aber über zwei neue Bestzeiten sowie über eine gute Platzierung freuen (100m Rücken 8. Platz, 200m Rücken 4. Platz). Angelika startete bei ihrem NDM-Debüt über die 50m Brust und pulverisierte ihre bisherige Bestzeit um 1,5 Sekunden auf 0:37,72. Damit verpasste auch sie nur knapp die Qualifikation für die DJM.

Trotz der einigen knapp verpassten Pflichtzeiten für die DJM können alle drei sehr stolz auf ihre guten Zeiten sein. Die positive Entwicklung der Athleten zeigt im Hinblick auf die Berliner Meisterschaften und für die nächste Saison in die richtige Richtung.

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